Wilkommen
Herzlich willkommen im Kanonenmuseum "Batterie Vara" Hier finden Sie die zweitgrößte Kanone, die jemals an Land montiert worden ist. Diese Kanonen wurden hier in Møvik errichtet, um den Skagerrak für die allierten Truppen während des zweiten Weltkrieges zu schließen nachdem die Deutschen Norwegen im Frühjahr 1940 besetzt hatten.
Nach der Besetzung wurde beschlossen, eine Batterie com Kaliber 38 cm hier in Møvik, und eine in Hanstholm (Dänemark) zu errichten. Dies ist die kürzeste Entfernung zwischen den beiden Ländern und beträgt 116 km. Hier in Møvik wurde im Frühjahr 1941 mit den Bauarbeiten begonnen. Zu dieser Zeit waren etwa 1400 Menschen hier beschäftigt, davon waren 750 norwegishcer, 350 dänischer und 300 deutscher Nationalität. Zum Jahreswechsel 1942-43 kamen noch 200 russische Kriegsgefangene dazu. die bis Kriegsende 1945 blieben. Nach und nach wurden etwa 600 deutsche Soldaten für den Betrieb der Batterie hier stationiert.Da dier Batterie Vara eine Küstenwehranlage ist, waren 450 dieser Soldaten Marinesoldaten. Weitere 150 Soldaten kamen aus dem Heer und wurden zur Verteidigung der Batterie eingesetzt
Am 12. Märtz 1942 wurden die Kanonen 2 und 3 probegeschossen, kanone 4 im November des gleichen Jahres. In dieser Zeit wurde auch der Brunnen der ersten Kanone feriggestellt, doch die Kanone selbst war noch nicht angekommen. Erst im Sommer 1944 wurde die Arbeit zur Fertigstellung der ersten Kanone wieder aufgenommen. Zuerst wurde die Kasematte errichtet (der Überbau über dem Kanonenbrunnen) Dieser Bau har ein 4.5 meter dickes Dach, und 3.8 meter dicke Wände. Die Kasematte wurde innerhalb von 10 Wochen erbaut. Erst jetzt trafen einige der Teile der Kanone 1 ein.
Zum Jahreswechsel 1944-45 waren alle Teile bis auf das Kanonenrohr, das schwerste Einzelteil der Kanone, angekommen. Das Rohr ist 19.76 meter lang, und wiegt 110 Tonnen. Es wurde mit dem Schiff "Porto Alegre" von Deutschland im Februar 1945 nach Norwegen geschickt. Doch in der Nacht zum 22. Februar wurde jenes Schiff im Kattegatt von englischen Kampfflugzeugen versenkt. Zu den großen Kanonen kamen noch 16 kleinere, eine Vielzahl von Bunkern, Stellungen, Tunneln, Baracken und 2.6 km Scheinen, auf denen die Munition von den Lagern (ca 1 km hinter dieser Kanone) zu den Kanonen transportiert wurde. Die Deutschen benannten diese Batterie nach dem deutschen Ingernieur General Vara, der 1941 im Englischen Kanal fiel. Die Batterie war niemals in Kampfeinsatz, doch sowohl während als auch nach dem Krieg wurden Übungsschüsse abgegeben. Die Kanonen waren ein Teil der norwegischen Küstenartillerie in den Jahren 1946-57. Die Batterie wurde danach teilweise stillgelegt, und 1962 wurden die Kanonen 3 und 4, und das was con Kanonen 1 angekommen war, vershrottet.


